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EUSO Spanien 2009-04

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7th Euso, Murcia

28. März–5. April 2009

lesezeichen

Doris HALWACHS, 7B RG/DG

 

Wir nahmen mit gespannten Erwartungen an der diesjährigen European Union Science Olympiad (Euso), die in Murcia, Spanien, stattfand, teil. Da ich schon im Vorjahr an der Euso in Zypern teilgenommen habe, war es für mich besonders spannend, denn ich konnte nun Zypern und Spanien vergleichen.

Dieser wissenschaftliche Bewerb bietet im Gegensatz zu anderen Olympiaden zwei Besonderheiten: Einerseits ist es ein Teambewerb, andererseits wird Wert auf  fächerübergreifendes Arbeiten gelegt. Die zwei Teams, die für Österreich antraten, bestanden aus je einem Biologen, Physiker und Chemiker, die in einer nationalen Vorbereitungswoche  ausgewählt wurden.

 

Am ersten EUSO-Wettkampftag in Spanien widmeten wir uns dem Thema Seide, wobei wir vielfältigste Experimente mit Natur- und Kunstfasern durchführten. Am zweiten Tag musste  ein Fruchtsaft unter Betrachtung physikalischer, biologischer und chemischer Aspekte analysiert werden. Besonders interessant war die Arbeit in einem professionellen Labor auch unter Anwendung neuer und unbekannter Geräte. Denn wie oft bekommt man als Schüler einen Einblick in professionelle Laborarbeit?

Um uns von diesen Arbeiten zu erholen und den Lehrern die nötige Zeit zu geben, um unsere Arbeiten zu korrigieren, wurden uns auch diverse Höhepunkte der Region geboten wie die Besichtigung der Stadt Cartagena. Die spanischen Organisatoren bemühten sich redlich, das schlechte Wetter durch ihre herzliche Gastfreundschaft zu kompensieren. Das wurde uns auch am letzten Asiegerbend gezeigt, an dem es nach der Medaillenverleihung eine Tanzvorführung und ein Farewell Dinner für uns gab, wobei wir auf eine bemerkenswerte Woche zurückblickten.

Neben dem abwechslungsreichen Programm und den Wettbewerben bleiben uns vor allem die vielen Freundschaften und Kontakte, die wir im Laufe dieser Woche knüpfen konnten, in Erinnerung.

Schließlich konnten wir auch ansehnliche Erfolge vorweisen: Mein Team erreichte mit dem 13.P latz eine Silbermedaille, das andere konnte sich mit nur 4 Punkten weniger über Bronze freuen.

An dieser Stelle soll hervorgehoben werden, dass die Teilnahme an der EUSO für Schüler(innen) Österreichs ein einmaliges Erlebnis und von großer Bedeutung ist, denn einerseits werden naturwissenschaftliche Interessen, die nur außerschulisch gefördert werden können, unterstützt und andererseits ermöglicht einem die Teilnahme, neue Aspekte der Naturwissenschaften kennenzulernen.

Bildlegende: Murcia und Umgebung, Teamfoto-Silbermedaille: Paul Tschuden (Biologe, Klagenfurt), Doris Halwchs (Chemikerin, Fürstenfeld), Michael Scherbela (Physiker, Graz).